So wird ein Auto foliert

TeckWrap Car wrap

Shukhrat Ismatov |

Auf den ersten Blick scheint das Folieren eines Autos für manche einfach zu sein – man klebt im Grunde nur einen riesigen Aufkleber auf ein Fahrzeug. Doch die Fahrzeugfolierung geht niemals nur um das „Folieren“.

Neben der „Produktion“ gibt es auch „Vorproduktion“ und „Nachproduktion“; dazu gehören die Auswahl des richtigen Materials für die Fahrzeugfolierung, das Vermessen des Fahrzeugs und die Wahl des geeigneten Standorts sowie die Reinigung und vieles mehr…

In diesem Artikel gehen wir den gesamten Prozess durch, um Ihnen einen umfassenderen Überblick zu geben und Einblicke zu vermitteln, wie das Folieren von Autos abläuft.

Das Material für die Fahrzeugfolierung

Damit alles richtig gemacht wird, ist das Allerwichtigste, dass Sie das passende Material haben. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Vinylfolie für Fahrzeugfolierung, doch nicht jede Art von Vinyl eignet sich zwangsläufig für Ihr Fahrzeug.

Daher ist es hilfreich, wenn Sie sich zunächst entscheiden, ob Sie Ihr Auto teilweise oder vollständig folieren möchten. Prüfen Sie anschließend in der Anleitung, welche Art von Folie zu der Oberfläche Ihres Fahrzeugs passt.

Vermessen Sie Fahrzeug und Vinylmaterial im Voraus


Bevor Sie mit der eigentlichen Montage beginnen, messen Sie alle Bereiche, die Sie folieren möchten, vor dem Aufbringen aus, und geben Sie immer etwas Zugabe an den Kanten, damit Sie bei Bedarf genügend Spielraum zum Anpassen haben. Zum Beispiel, wenn Sie manchmal unter das Karosserieteil gehen möchten (z. B. beim Folieren der Motorhaube), um ein makelloses Ergebnis zu erzielen und gleichzeitig späteres Ablösen zu vermeiden.

Messen Sie außerdem das Material aus und nehmen Sie genau die Menge, die Sie für Ihre individuelle Vinylfolierung benötigen – nicht schätzen. Schätzen führt oft zu einem schlechten Ergebnis. Möglicherweise müssen Sie alles erneut machen, und das kostet viel Zeit.

Gründliche Reinigung


Die Reinigung ist einer der wichtigsten Schritte beim Folieren mit Vinyl. Die Verarbeiter MÜSSEN jeden Zentimeter des Fahrzeugs sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass sämtliches Wachs, keramische oder Quarzbeschichtung, Öl und Schmutz entfernt wurden, da diese die Leistung des Klebstoffs der Folie beeinträchtigen.

Dasselbe gilt für Rost. Wenn sich Roststellen am Fahrzeug befinden, stellen Sie sicher, dass diese behoben werden, bevor Sie folieren, da der Klebstoff auch darauf nicht gut haftet – das Schlimmste ist: Wenn Sie das nicht erledigen, breitet sich der Rost darunter weiter aus.

Geeigneter Ort


Die Suche nach einem geeigneten Ort für die Montage ist ein guter Anfang. „Geeignet“ bedeutet dabei ein sauberer Raum mit kontrollierbarer Temperatur. Oft ist es am besten, einen Platz gemäß den Vorgaben des Herstellers der Fahrzeugfolierung einzurichten.

Montage


Schließlich können Sie mit dem eigentlichen Folieren beginnen. Denken Sie jedoch daran, stets vorsichtig zu sein.

Planen Sie, bevor Sie irgendein Vinylfolienmaterial auf die Oberfläche aufbringen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie genau wissen, welche Werkzeuge Sie während des Prozesses verwenden werden, und wo bestimmte Abschnitte des Materials zugeschnitten und platziert werden. Das macht die Verarbeitung wesentlich einfacher.

Arbeiten Sie beim Aufbringen zuerst den flachsten Bereich des Panels ein; so haben Sie anschließend eine Referenzbasis. Die schwierigeren Bereiche, bei denen Wärme erforderlich ist, können Sie bis später aufheben.

Achten Sie darauf, eine Folie nicht zu stark zu dehnen, insbesondere bei Wärmeeinwirkung, da der Klebstoff beim Dehnen des Folienmaterials mitgedehnt wird. Sobald die Folie zu stark gedehnt ist, wird die Klebstoffschicht dünner. Dies führt dazu, dass die Haftung am Fahrzeug versagt, und in den folgenden Tagen kann es zu Ablösungen oder Kantenhochzug kommen.


Nachwärmen


Manche würden diesen Schritt überspringen. Allerdings ist dies ein Schritt, der nicht übersehen werden darf. Tatsächlich kann man ohne Nachwärmen kaum sagen, dass die Folierung abgeschlossen ist.

Dehnen kann während der Montage notwendig sein. Wo jedoch gedehnt wird, ist Nachwärmen erforderlich. Aufgrund der Materialeigenschaften von Vinyl besitzt die Folie ein Gedächtnis, das nur durch Nachwärmen dauerhaft neutralisiert werden kann. Andernfalls kann sich die Folie wieder zusammenziehen.

Wenn Sie den gesamten Prozess durchgegangen sind, würden Sie dann sagen, dass das Folieren mit Vinyl gar nicht so einfach ist? Nun, wenn Sie all diese Punkte im Blick behalten und Ihre individuelle Vinylfolierung sorgfältig ausführen, wird sie zweifellos zu etwas Angenehmem.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie: Kommentare müssen vor der Veröffentlichung freigegeben werden.