Vertiefte Bereiche sind etwas, dem Installateure beim Folieren mit Autofolie nie entkommen können. Sie sollten stets mit den richtigen Techniken bearbeitet werden. Andernfalls wird die Verklebung mit der Zeit versagen.
Wenn Sie diesen vertieften Bereichen jedoch einfach nur besonders viel Aufmerksamkeit schenken, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie ein perfektes Ergebnis erzielen. Es gibt verschiedene Arten vertiefter Bereiche. Sinnvoll ist es nur, wenn Sie sie entsprechend behandeln.
Manche Installateure neigen dazu, einen vertieften Bereich anhand seiner Größe zu beurteilen. Sie könnten beispielsweise davon ausgehen: Je größer der Bereich, desto schwieriger ist er zu folieren, und je kleiner der Bereich, desto einfacher lässt er sich bearbeiten. Doch das führt letztlich nur zu schwerwiegenden Fehlern.
Die meisten vertieften Bereiche eines Fahrzeugs sind an einer Seite offen. Bei der Beurteilung eines vertieften Bereichs sollten Sie sich stets an drei Kriterien orientieren, statt sich auf seine Größe zu verlassen: Winkel, Tiefe und Breite.
Auch wenn manche vertieften Bereiche groß aussehen, ist ihr Winkel flach. Daher lassen sie sich mit der üblichen „Brücken-und-Drücken“-Methode recht einfach folieren. Bei einem kleinen Bereich könnten manche Installateure jedoch denselben Trick anwenden, weil sie glauben, kleinere Bereiche seien leichter zu bearbeiten. Je nach Beschaffenheit des Bereichs wird dies jedoch in unterschiedlichem Ausmaß scheitern.
Manche vertieften Bereiche wirken von außen klein, weisen jedoch einen starken Absatz mit einer Lücke in einem steilen Winkel auf, beispielsweise im 90-Grad-Winkel. Wenn Sie das Material über die Lücke spannen und hineindrücken, werden Sie die Autofolie definitiv überdehnen.
Die richtige Vorgehensweise bei dieser Art vertieften Bereichs besteht darin, die Autofolie wieder anzuheben, das Material hineinzuführen und von innen nach außen zu arbeiten.
Wenn Sie vor dem Folieren eines vertieften Bereichs die richtige Einschätzung treffen, können Sie die Verklebung mühelos und stressfrei abschließen. Die Folie muss nicht überdehnt werden, sodass auch kein Nachheizen erforderlich ist. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sich das Material mit der Zeit ablöst.
Wenn Sie das Material jedoch trotz der Art des vertieften Bereichs überbrücken und hineindrücken, MÜSSEN Sie es nachheizen – wobei weiterhin das Risiko eines späteren Versagens besteht.
Lesen Sie den vertieften Bereich daher immer richtig und treffen Sie vor dem Folieren die passende Entscheidung anhand seines Typs. Dadurch können Sie nicht nur Ihre Effizienz steigern, sondern auch ein hochwertiges und langlebiges Ergebnis erzielen. Weitere Folierungstipps finden Sie auf teckwrap.com