Vertiefungen sind bei der Anbringung von Autofolie häufig. Manche sind flach und leicht zu bearbeiten, andere sind tief und anspruchsvoll. Im Laufe der Zeit haben Verkleber verschiedene Techniken entwickelt, um diese Bereiche zu bewältigen. Doch welche funktioniert am besten? Hier sind einige gängige Verarbeitungstechniken für Vertiefungen. Lesen Sie bis zum Ende, um das Ergebnis zu erfahren.
Überbrücken und eindrücken
Viele Verkleber kennen diese Methode. Sie überbrücken die Autofolie über der Vertiefung, rakeln vom flachen Bereich aus und arbeiten sich so nah wie möglich an die Vertiefung heran. Anschließend erhitzen sie das Material und formen es in diesen Bereich. Bei dieser Methode wird also von der flachen Oberfläche zum tiefsten Punkt der Vertiefung gearbeitet.
Etwas weiter entfernt eindrücken
Bei dieser Technik rakeln Sie die Autofolie gleich zu Beginn in der Mitte der Vertiefung an. Lassen Sie etwa 20 Zentimeter Material frei, erhitzen Sie es und formen Sie es in die Vertiefung. Dadurch sollte die Spannung im mittleren Bereich verringert werden.
Rakeln und zuführen
Bei dieser Technik müssen Sie den Bereich außerhalb der Vertiefung erhitzen und die Autofolie schrittweise in den tiefsten Punkt des vertieften Bereichs rakeln. Anschließend rakeln Sie den flachen Bereich von diesem Punkt nach außen.
Anheben und rakeln
Bei der letzten Technik heben Sie das Material mit Ihrer freien Hand von der Seite der Vertiefung an und rakeln mit der anderen Hand den flachen Bereich schrittweise in Richtung der Vertiefung. Führen Sie die Folie nach außen, sobald Sie den tiefsten Punkt des vertieften Bereichs erreichen.
Dies sind vier Standardtechniken, mit denen Verkleber Vertiefungen bearbeiten. In kurzer Zeit lässt sich manchmal nur schwer erkennen, welche davon das beste Ergebnis erzielt. Wenn Sie jedoch vier identische Folienstücke mit den vier Methoden auf derselben Oberfläche anbringen, erkennen Sie den Unterschied sofort.
Wenn Sie auf diese Weise experimentieren und die vier Stücke nach der Bearbeitung mit den oben genannten Methoden auf ein klares Fenster legen, sehen Sie, wie der Klebstoff aussieht:
- Überbrücken und eindrücken: Der Klebstoff des auf diese Weise bearbeiteten Materials wird sehr dünn. Dadurch entsteht eine hohe Spannung in der Folie.
- Etwas weiter entfernt eindrücken: Auch der Klebstoff auf diesem Stück wird dünn. Obwohl Sie weiter entfernt von der Vertiefung beginnen, formen Sie das Material weiterhin in den tiefsten Punkt, was zu diesem Ergebnis führt.
- Rakeln und zuführen: Das auf diese Weise bearbeitete Stück ist gleichmäßig, und das Material weist nur geringe Spannung auf.
- Anheben und rakeln: Es ist ebenso gleichmäßig wie bei der dritten Methode. Diese Technik kann jedoch etwas anspruchsvoller sein als die ersten drei Methoden, da es schwierig sein kann, die Folie vom tiefsten Punkt der Vertiefung nach außen zuzuführen.
Jetzt, da Sie wissen, mit welcher Technik Sie das beste Ergebnis erzielen können, denken Sie daran, weiter zu üben! Entdecken Sie weitere Tipps zur Folienverarbeitung auf teckwrap.com