Das Schneiden ist immer einer der entscheidenden Schritte bei einer Folierung. Ein Folierer muss die überschüssige Vinylfolie für Fahrzeugfolierung sauber und präzise abschneiden. Und das ist zweifellos eine sehr anspruchsvolle Arbeit.
Ganz gleich, ob Sie Anfänger oder fortgeschrittener Monteur sind: Schneiden ist bei einer Folierung keine optionale Technik, sondern eine grundlegende Fertigkeit, die unbedingt beherrscht werden muss. Daher sollte das Verständnis dafür, wie man richtig und sauber schneidet, für jeden Folierer eine grundlegende Voraussetzung sein.
Manche fragen sich vielleicht: Wie schwer kann Schneiden schon sein? Müssen wir nicht einfach nur lernen, wie man das Messer hält?
Tatsächlich geht es bei der Kunst des Schneidens nicht nur darum, das Messer zu halten. Um sie zu meistern, müssen Sie zunächst die verschiedenen Messer- und Klingentypen verstehen, damit Sie entsprechend entscheiden können. Außerdem müssen Sie wissen, was Sie mit Ihrem Messer in unterschiedlichen Situationen tun sollten und was nicht.
Hier sind daher alle Informationen, die Sie zum Schneiden benötigen:
Zwei Arten von Messern
Im Allgemeinen verwenden Folierer zwei Arten von Messern zum Schneiden der Vinylfolie für Fahrzeugfolierung: Kunststoffmesser und Metallmesser. Sie sind meist für leichte Arbeiten ausgelegt und verfügen entweder über eine 58-Grad-Klinge oder eine 30-Grad-Klinge.
Drei Arten von Klingen
Im Allgemeinen gibt es drei Arten von Klingen, die Sie beim Schneiden von Vinylfolie für Fahrzeugfolierung verwenden können:
1. Edelstahlklinge
Eine Edelstahlklinge ist die sicherste aller Klingenarten. Bei einer 58-Grad-Edelstahlklinge besteht keine Gefahr, dass Sie die Fahrzeugoberfläche beschädigen; bei einer 30-Grad-Klinge müssen Sie lediglich darauf achten, die Klinge nicht anzustanzen, da Sie sonst die Oberfläche schneiden könnten.
2. Kohlenstoffklinge
Eine Kohlenstoffklinge ist ebenfalls sowohl in 30 als auch in 58 Grad erhältlich. Sie ist jedoch härter als Edelstahl, daher ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie mit dieser Klingenart die Oberfläche beschädigen.
3. Keramikklinge
Eine Keramikklinge ist besonders scharf und hart, was bedeutet, dass sie am riskantesten zu verwenden ist, da im Vergleich zu allen oben genannten Klingenarten die höchste Gefahr besteht, die Fahrzeugoberfläche zu schneiden. Daher ist sie auch die am schwierigsten zu handhabende Klinge.
Was zu vermeiden ist
Nachdem Sie nun alle Messer- und Klingenarten kennengelernt haben, haben Sie wahrscheinlich bereits eine grobe Vorstellung davon, was Sie beim Folieren vermeiden sollten.
In den meisten Fällen sollten Sie eine Kohlenstoffklinge oder Keramikklinge vermeiden, um Lackschäden am Fahrzeug zu verhindern. Vermeiden Sie außerdem die Verwendung eines Metallmessers. In manchen Fällen drückt ein Folierer beim Schneiden den Messerkörper gegen das Fahrzeug. Wenn Sie dabei ein Metallmesser verwenden, können Sie die Vinylfolie für Fahrzeugfolierung, möglicherweise sogar den Lack selbst, sehr leicht zerkratzen, was zum Scheitern führt.
Was zu tun ist
Tipp 1: Saubere Freischnitte ausführen
Im Allgemeinen setzt der Folierer seinen Schnitt auf der freien Seite an, wo die Klinge parallel zur Kante verläuft. Solange Sie dies tun, können Sie die Klinge nach innen oder außen neigen, da kein Risiko besteht, etwas zu beschädigen.
Tipp 2: Mit kurzer Klinge schneiden
Das Schneiden mit kurzer Klinge hilft Ihnen, nicht zu tief zu schneiden und die Fahrzeugoberfläche zu beschädigen. Es ist daher sicher.
Tipp 3: Bei 45 Grad bleiben
Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Messer fest halten und es in einem 45-Grad-Winkel führen. So erzielen Sie einen sauberen, geraden Schnitt.
Dies sind einige wichtige und besonders nützliche Schneidetechniken. Wenn Sie Probleme beim Schneiden haben, hoffen wir, dass Ihnen dies neue Anregungen gegeben hat. Folgen Sie TeckWrap für weitere Folierungstechniken. Viel Erfolg beim Folieren!