Hier ist der Schlüssel zum Rakeln bei der Fahrzeugfolierung

Here Is the Key to Squeegeeing in car wrapping

Aron Goa |

Das Rakeln mag wie eine sehr einfache Sache erscheinen, besonders für Folierer, die bereits entsprechende Erfahrung haben. Doch wenn Sie daran zurückdenken, wie lange es gedauert hat, bis Sie das Rakeln beherrscht haben, könnte Sie die Antwort überraschen.

Heute teilen wir einige Tricks und Tipps zum Rakeln mit Ihnen, damit mehr Menschen Zeit sparen und Nacharbeiten vermeiden können – besonders dann, wenn Sie falsch rakeln und die Folie beschädigen, sodass sie ersetzt werden muss. Und Sie wissen ja: Das ist in der Regel ziemlich kostspielig.

Grundsätzlich müssen wir herausfinden, welchen Rakeltyp wir verwenden, ob ein Puffer benötigt wird, welchen Härtegrad wir wählen sollten (weich, mittel oder hart) und in welchem Winkel wir bei der Verklebung arbeiten sollten (45 Grad, 60 Grad oder 90 Grad).

Unterschiedliche Verklebungen erfordern unterschiedliche Anwendungstechniken.

Für Fahrzeugfolierungen verwenden wir meist einen Standard-Rakel, der in der Regel etwa 10 cm breit ist. Er ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich (weich, mittel und hart). Meistens verwenden wir jedoch einen Rakel mit mittlerem bis weichem Härtegrad. Neben der Wahl des richtigen Härtegrads sollten Sie auch darauf achten, den passenden Puffer zu verwenden. Dieser sollte normalerweise dünn und vollkommen sauber sein. Tauschen Sie ihn regelmäßig aus – mit anderen Worten: vor jeder Verklebung.

Jetzt wissen wir, welchen Rakeltyp und welchen Härtegrad wir verwenden sollen. Aber was müssen wir bei der eigentlichen Verklebung damit beachten?

In den meisten Fällen sollten Sie den Rakel unabhängig von der jeweiligen Arbeit richtig halten. Dabei legen Sie vier Finger auf eine Seite und den Daumen auf die andere, sodass Sie ihn fest und sicher greifen. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Finger möglichst nah an der Vorderkante liegen. Andernfalls ist es schwierig, genügend Druck auf die Vorderseite auszuüben, und Ihr Material haftet möglicherweise nicht so gut auf dem Untergrund wie erwartet.

Im Allgemeinen verwenden wir beim Rakeln drei Winkel:

  • 90-Grad-Winkel: Zum Folieren sehr flacher Bereiche;
  • 60-Grad-Winkel: Ebenfalls gut für einen flachen Untergrund, aber sicherer als ein 90-Grad-Winkel. Dabei ist die Rakelfläche kleiner, wodurch sich Falten weniger wahrscheinlich bilden;
  • 45-Grad-Winkel: Dies ist der Standard zum Folieren von Rundungen.

Bei Fahrzeugfolierungen verwenden wir während der Verklebung meist einen 45-Grad-Winkel, da Fahrzeuge Rundungen aufweisen. Bei einem Winkel von 60 oder 90 Grad können sich an den Kanten viele Falten bilden.

Zu guter Letzt sollten Sie daran denken, den gewählten Winkel beim Rakeln über die Folie hinweg konstant beizubehalten. Üben Sie außerdem ausreichend festen Druck aus, damit das Material korrekt und gleichmäßig auf dem Untergrund haftet.

Wenn Sie all dies beachten, sind Sie einem perfekten Finish schon sehr nahe. Viel Spaß beim Folieren ;)

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