Es gibt viele Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Installation von Vinylfolie für Fahrzeugfolierung erfolgreich ist. Die meisten achten dabei vor allem auf subjektive Gründe, etwa unzureichende Folierkenntnisse. Doch manchmal können auch objektive Faktoren einen großen Einfluss haben, zum Beispiel die Oberflächenenergie eines Materials.
Für Verkleber ist es wichtig, die Oberflächenenergie verschiedener Arten von Vinylfolie für Fahrzeugfolierung zu verstehen, insbesondere wenn ein Materialstück dekorativ auf eine Folie aufgebracht werden soll oder wenn Overlays erstellt werden müssen.
Ist die Oberflächenenergie zu hoch, besteht beim Anheben die Gefahr, dass die Vinylfolie für Fahrzeugfolierung einreißt oder bricht. Ist die Oberflächenenergie hingegen zu niedrig, kann die Folie auf dem darunterliegenden Material nicht ausreichend haften. Daher ist es entscheidend, die Situation richtig einzuschätzen und entsprechend anzupassen.
Hier erhalten Sie einen Überblick über die Oberflächenenergie verschiedener Folientypen und darüber, wie Sie die Energie bei Bedarf erhöhen oder verringern können:
Generell hat Glänzend-Vinylfolie für Fahrzeugfolierung unter den meisten Folientypen die höchste Oberflächenenergie. Wenn Sie also ein Materialstück darauf aufbringen müssen, ist es nicht erforderlich, die Oberflächenenergie zu erhöhen oder zu verringern. Es haftet dort gut.
Das Material mit der zweithöchsten Oberflächenenergie ist Satin. Das dritthöchste ist Matt. Das Material mit der niedrigsten Oberflächenenergie sollte hingegen strukturierte Folie sein, einschließlich gebürsteter Metallic- und Carbon-Folien.
Bei diesen Folien mit niedriger Oberflächenenergie sind einige Vorbereitungen erforderlich, um die Energie vor dem Aufbringen des Materials zu erhöhen. Hier sind mehrere Möglichkeiten:
Alkohol auftragen
Geben Sie etwas Alkohol auf ein Papiertuch und wischen Sie über den Rand der Folie, der überlappt werden soll. Der Alkohol kann helfen, die Oberflächenenergie in diesem Bereich zu erhöhen.
Haftvermittler verwenden
Bringen Sie etwas Abdeckband an der Kante an, die überlappt werden soll. Tragen Sie dann Haftvermittler auf diese Kante auf. Sobald der Haftvermittler getrocknet ist, können Sie das überlappende Stück aufbringen. Das kann dazu beitragen, dass das Material oben besser haftet.
Die Fläche glänzend machen (insbesondere bei matter Folie)
Bringen Sie Abdeckband auf dem Bereich an, der überlappt werden soll, und erhitzen Sie diesen Bereich mit einem Heißluftfön oder einem Brenner, bis er glänzend wird. Anschließend das Material aufbringen. Dadurch wird ebenfalls die Oberflächenenergie erhöht.
Die Verwendung von Haftvermittler oder Hitze ist jedoch riskant und anspruchsvoll, da bei fehlerhafter Anwendung sichtbare Spuren entstehen können, wenn versehentlich auch nicht überlappte Bereiche betroffen sind. Daher ist Alkohol im Vergleich möglicherweise die sicherste Methode.
Den Kleber aktivieren lassen (insbesondere bei strukturierter Folie)
Es wird nicht empfohlen, Material auf strukturierte Folie aufzubringen, da ihre Struktur aus erhöhten und vertieften Bereichen besteht. Bei einer Überlappung können sich dort leicht Feuchtigkeit und Schmutz ansammeln. Das wirkt sich langfristig auf die Leistung der Folie aus.
In manchen Fällen ist es dennoch erforderlich. Wischen Sie den zu überlappenden Bereich vor der Anwendung mit Alkohol ab, um die Oberflächenenergie zu erhöhen. Erwärmen Sie dann den überlappenden Bereich, damit der Kleber in die untere Schicht fließt und das Material besser haftet.
Zum Verringern der Oberflächenenergie ist es am besten, den Bereich rundum mit Abdeckband zu versehen. Sie benötigen dies etwa beim Folieren um Bereiche wie Fenster oder bei einer Installation an einem kalten Tag, wenn das Material leichter bricht.
Besuchen Sie teckwrap.com für weitere Folientipps und erzielen Sie ein perfektes Finish.