Zu diesem Zeitpunkt im Oktober sind Sie wahrscheinlich damit beschäftigt, Ihr ganz individuelles Halloween-Outfit vorzubereiten. Doch bedenken Sie: Die Feier ist noch nicht vorbei, denn anschließend folgt eines der größten Events in Las Vegas, das ein noch viel höheres Maß an Individualisierung repräsentiert – die SEMA-Messe!
Was ist die SEMA-Messe?


Falls Sie mit der SEMA-Messe noch nicht so vertraut sind, hier eine kurze Beschreibung von der offiziellen Website: „Die SEMA Show ist die weltweit führende Fachmesse für spezialisierte Automobilprodukte“ und sie findet einmal jährlich im Las Vegas Convention Center statt – dieses Jahr vom 1. bis 4. November.
SEMA wurde 1963 gegründet. Die Initialen stehen für Specialty Equipment Market Association; das „S“ stand bis 1970 für Geschwindigkeit, bevor dies aufgrund staatlicher Vorschriften geändert wurde. Das hielt SEMA jedoch nicht vom Wachstum ab.
1967 veranstaltete SEMA seine erste Messe im Untergeschoss des Dodger Stadiums in Los Angeles, wo 98 Hersteller Messestände betreuten. Bereits neun Jahre später wollten sich deutlich mehr Hersteller für die SEMA-Messe anmelden, als Stände verfügbar waren.
Die Organisation musste schließlich einige Hersteller abweisen, als alle 570 Stände ausverkauft waren. 1977 zog die Messe aufgrund ihres rasanten Wachstums schließlich nach Las Vegas um. Die Entscheidung beruhte darauf, dass Las Vegas Raum für eine weitere Expansion bietet – ebenso wie auf weiteren objektiven Faktoren wie Wetter und Ruf der Stadt.
Warum ist sie so bedeutend?

Heute bringt die SEMA-Messe jährlich durchschnittlich 6.383 Unternehmen aus 100 Ländern der ganzen Welt zusammen, darunter Hersteller von Aftermarket-Produkten, Erstausrüster, Autohändler, Vertriebspartner für Spezialausrüstung, Installateure, Einzelhändler und Restaurierungsspezialisten.
Die SEMA-Messe ist jedoch nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Manche empfinden das als unfair – schließlich sollte man großartige Dinge doch teilen, oder? Andererseits fragen Sie sich vielleicht: Ist sie WIRKLICH so großartig? Nun … das werden Sie sehen, wenn Sie weiterscrollen …
Dass die Messe über all die Jahre so schnell wachsen konnte, kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich ist die fehlende Öffnung für die breite Öffentlichkeit zu einem der Vorteile der SEMA-Messe geworden. Sie richtet sich kontinuierlich nach den Bedürfnissen von Branchenvertretern statt von Verbrauchern. So hat sich die Messe Jahr für Jahr ihren Ruf als Plattform mit garantierten Geschäftschancen aufgebaut.
Warum sollte mich das interessieren?

Solange Sie für ein seriöses Unternehmen im Automotive-Aftermarket arbeiten, sind Sie berechtigt, sich für die SEMA-Messe anzumelden und sie zu besuchen. Die Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall: Sie können an Weiterbildungseminaren teilnehmen, Produktvorführungen sehen, Ihr Netzwerk erweitern und vieles mehr!
Die SEMA-Messe hat das Ziel, Richtlinien für die Branche festzulegen. Ihre Anwesenheit im Convention Center bedeutet, dass Sie die neuesten Trends persönlich erleben und die angesagtesten Produkte sehen werden. Die letzte Messe im Jahr 2015 zog über 60.000 amerikanische und internationale Einkäufer an, und fast 2.500 neue Teile, Werkzeuge und Komponenten wurden vorgestellt.
Im rund 232.000 m² großen Messezentrum haben Sie außerdem die Gelegenheit, etwa 1.500 beeindruckende Fahrzeuge ganz genau zu betrachten – ja, nicht nur einen kurzen Blick darauf zu werfen – möglicherweise mit besonders auffälligen und individualisierten Folierungen. Ob Sie es glauben oder nicht: Sie werden überrascht sein. Ich wage zu behaupten, dass Sie dort garantiert etwas finden werden, das Ihnen gefällt!
In gewisser Weise könnte man sagen, die Messe ist eine große Präsentationsfläche. Warum also nicht einen Blick auf SEMA werfen, wenn Sie die Gelegenheit haben? Selbst bloßes Schaufensterbummeln lohnt sich!