Vollbedruckte Folie ist für die meisten Menschen nichts Neues, insbesondere für diejenigen, die Werbung schätzen oder großen Wert auf die Optik eines Fahrzeugs legen.
Es gibt jedoch einige Punkte, die Sie beachten sollten, bevor Sie eine vollbedruckte Folie verarbeiten, denn wenn Sie etwas falsch machen, weil Ihnen nicht bewusst ist, worauf es ankommt, führt das zu einem Ergebnis, das Ihrem eigentlichen Ziel entgegensteht.
Vorab gibt es einige Fakten zu berücksichtigen, was den Druckprozess, die Laminierung und die Installation betrifft, da Sie nicht nur montieren, sondern vor allem zunächst eine Druckschicht und eine Laminatschicht miteinander kombinieren müssen. Daher ist jeder relevante Schritt wichtig.
Zunächst müssen diejenigen, die die Folie selbst bedrucken, das passende Druckerprofil herunterladen. Manche stellen fest, dass ihr Druckmaterial klebriger als üblich oder übersättigt wirkt, was sich letztlich nur darauf zurückführen lässt, dass beim Druckprozess das falsche Profil verwendet wurde.
Der beste Weg, dies zu vermeiden, ist ein Blick auf die Website des Herstellers. Dort gibt es in der Regel einen Bereich, in dem Sie das Profil für Ihren Drucker herunterladen können. Tun Sie dies zuerst, und Sie sind Ihrem perfekten Produktionsergebnis bereits einen großen Schritt näher.
Der zweite Punkt ist die Wahl der richtigen Tinte. Für vollbedruckte Folien gibt es drei Tintentypen: Solvent, Eco-Solvent und Latex. Jeder davon hat Vor- und Nachteile. Achten Sie lediglich darauf, die Tinte zu wählen, die Ihren Zweck am besten erfüllt, eine hochwertige Variante zu finden und direkt beim Hersteller zu kaufen.
Wenn der Druck abgeschlossen ist, geht es im nächsten Schritt darum, die Folie zu laminieren. Doch davor gibt es einen entscheidenden Schritt: Das Material muss ausgasen können.
Dies gilt insbesondere für Folien, die mit Solvent- oder Eco-Solvent-Tinte bedruckt wurden (bei Latex ist eine sofortige Laminierung in Ordnung). Wenn Sie diesen Schritt auslassen, kann das Lösungsmittel durch die Klebeschicht wandern, wodurch die Folie aggressiver wird. Das kann Ihre Verklebung sehr wahrscheinlich verlangsamen und sogar Probleme verursachen. Im schlimmsten Fall müssen Sie alles noch einmal neu machen.
Daher ist es besonders wichtig, das Material zunächst ausgasen zu lassen. Sie können beim Hersteller erfragen, wie lange die Ausgasung für Ihre Folie dauern sollte, da die Zeiten variieren. Manche benötigen 48 Stunden, andere nur 24.
Danach ist das Material bereit für die Laminierung. Zwar ist dies nicht zwingend erforderlich, da die Tinten auf dem Markt heute größtenteils UV-geschützt sind. Ohne Laminierung verkratzt das Material jedoch sehr leicht.
Nicht nur das: Eine Druckfolie ist in der Regel nur 2 mm dick, daher dehnt sie sich beim Verkleiden von Teilen wie einer Motorhaube ebenfalls leicht. Die Gefahr ist groß, dass Sie sie zu stark strecken und das Motiv verzerren. Und das wird bei der Verklebung von vollbedruckter Folie schnell zu einem gravierenden Problem.
Mit Laminierung hingegen werden Sie selbst dann vor Problemen bewahrt, wenn Kratzer entstehen oder die Folie gedehnt wird, denn ihre selbstheilenden Eigenschaften helfen Ihnen dabei. Merken Sie sich also immer: Laminieren Sie Ihre Folie unter allen Umständen.
Sie können zwischen zwei Laminierungsarten wählen: einer festen und einer flüssigen Laminierung. Flüssiglaminierung wird in der Regel von größeren Druckereien für größere Produktionsmengen eingesetzt, da sie im Vergleich zur festen Variante günstiger ist.
Eine Druckfolie mit Flüssiglaminierung ist jedoch generell schwerer zu verarbeiten, da die Laminierung dicker ist – Flüssiglaminierung ist üblicherweise 2,2 mm dick.
Feste Laminierung ist dagegen deutlich flexibler. Sie haben zahlreiche Optionen und können zwischen glänzend, seidenmatt oder matt wählen. Sie ist üblicherweise 2 mm dick.
Zusammen mit der Druckfolie ist eine vollbedruckte Folie mit Laminierung etwa 4 mm dick. Das ist also tatsächlich recht dick und entsprechend anspruchsvoll zu verarbeiten. Denken Sie bei der Wahl der Laminierung daher daran: Je dünner die Laminierung ist, desto einfacher kann die Installation sein, da Sie weniger Aufwand beim Umlegen über Fahrzeugteile wie Stoßfänger, Spiegel oder Vertiefungen haben, wenn Ihre Laminierung ausreichend dünn ist.
Wenn Sie all dies berücksichtigen, werden Sie sich sicher genug fühlen, jede vollbedruckte Folie nach Wunsch zu verarbeiten und ein hochwertiges Finish zu erzielen.
1 Kommentar
Hi guys. I have purchased a bundle of printing media and lamination for vehicle wrapping. And I am looking for a media profile. The printer I use is Epsom SureColor S40600. I am in the UK. THANKS