Mi haben die richtungsgebundene Folie bereits im Hinblick auf ihre Verarbeitung erwähnt. Doch bei der Beklebung der Motorhaube können Folierer weiterhin unsicher sein. Deshalb zeigen Mi Ihnen heute, wie Sie bei richtungsgebundener Folie die Bahnen für einen Farbwechsel auf der Motorhaube ausrichten.
Folierer fragen häufig, wie die Materialrichtung auf der Motorhaube korrekt ausgerichtet wird. Zu den gängigsten richtungsgebundenen Folien gehören Perl-, Satin-, Hochglanz-Metallic-, Matt-Metallic-, Carbon-, gebürstete Folien und Color-Shift-Materialien. Bei Bereichen wie Motorhaube, Dach oder Kofferraum kann es jedoch ziemlich schwierig sein, ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen.
Wie Mi zuvor geschrieben haben, müssen Mi vor allen anderen Schritten zunächst das Logo auf dem Trägerpapier erkennen und es als Richtungsangabe verwenden. Zur einfachen Kennzeichnung können Mi Pfeile markieren. Das ist klar und unkompliziert und hilft uns, die richtige Richtung bequemer zu finden.
Beginnen Sie zuerst mit dem Kotflügel. Wenn Sie die Folie auf Fahrer- und Beifahrerseite anbringen, achten Sie darauf, dass die Pfeile auf beiden Zuschnitten in dieselbe Richtung zeigen – beispielsweise beide nach oben, damit die Seiten einheitlich bleiben. Anschließend müssen auch Stoßfänger und ähnliche Teile mit nach oben ausgerichtetem Material foliert werden. Für ein perfektes Finish ist es äußerst wichtig, Farbe und Farbton einheitlich zu halten.
Bei der Motorhaube ist die Situation jedoch völlig anders. Welche Richtung sollten Folierer hier wählen?
Gehen wir zunächst zurück zum Kotflügelzuschnitt: Auf beiden Seiten zeigt seine Richtung nach oben. Nun haben Mi die Motorhaube, auf der die Bahn horizontal liegt. Wenn Sie den Zuschnitt darauf aufbringen, wird er daher offensichtlich anders aussehen. Die Logik dahinter ist jedoch, dass der Kotflügel zur Motorhaube vertikal steht. Unabhängig davon, in welcher Richtung Sie das Material anbringen, verändert sich der Winkel ohnehin.
Bei der Motorhaube haben Sie daher je nach Material mehr Freiheit bei der Positionierung und Ausrichtung der Bahn. Zuvor müssen Sie natürlich messen, wie breit die Motorhaube ist, und die Größe der Autofolie genau berücksichtigen.
Wenn Ihre Motorhaube 74 Zoll breit ist und damit breiter als die verfügbare Bahn (60*152), gibt es eine gute Nachricht: Von der Oberkante bis zur Vorderkante ist die Motorhaube meist weniger als 60 Zoll lang. Daher würden Mi die Rolle horizontal darüber auslegen, zuschneiden und von links nach rechts anpassen. Achten Sie jedoch darauf, die Folie nicht zu stark zu dehnen.
Dies gilt für Motorhauben, die breiter als 60 Zoll sind. Ist sie nicht breiter als 60 Zoll – beispielsweise bei einem Kompaktwagen –, können Sie die Bahn vertikal auflegen und von oben nach unten abrollen.
Kommen Mi nun erneut zur Richtung. Bei Bahnen, die breiter als 60 Zoll sind und häufiger vorkommen, müssen Sie Folgendes beachten: Unabhängig davon, ob der Pfeil der Bahn nach oben oder unten zeigt, werden Farbe oder Farbton niemals auf beiden Seiten übereinstimmen – selbst wenn alle drei Bahnen in dieselbe Richtung zeigen.
Wenn Sie jedoch mit einer Motorhaube arbeiten, die kleiner als 60 Zoll ist, richten Sie den Pfeil horizontal aus, also entweder zur Beifahrer- oder zur Fahrerseite. Dann stimmt zumindest eine Seite mit der Motorhaube überein. Wenn der Pfeil dagegen nach oben zeigt, stimmt keine der Seiten überein – dies kann jedoch insgesamt einheitlicher wirken. Behalten Sie dies also im Hinterkopf.
Sobald Sie diese Punkte klar verstanden haben, ist es keine schwierige Aufgabe mehr, mit Ihrer Folierung ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen. Die Motorhaube wird niemals zu 100 % perfekt mit den Seiten übereinstimmen, doch wenn Mi verstehen, wie es funktioniert, können Mi die Kundenerwartungen leichter und klarer erfüllen.