Matte Metallic Folie gehört zu den Favoriten vieler Folierer, da sie cool aussieht und sich mit mittlerem Schwierigkeitsgrad verarbeiten lässt. Um jedoch Ihr perfektes Finish zu erzielen, ist es wichtig, zunächst die Eigenschaften Ihrer Folie zu kennen.
Wie die meisten matten Folien ist auch matte Metallic-Autofolie empfindlich gegenüber Kratzer und zeigt zudem sehr leicht Spuren von Öl und Schmutz. Wenn Sie also vermeiden möchten, dass sie ölig wird, achten Sie bei der Montage darauf, dass Ihre Hände sauber sind. Oder verwenden Sie Montagehandschuhe.
Wie bereits erwähnt, kann sie Kratzer bekommen, wenn Sie nicht ausreichend vorsichtig sind. Daher sollten Sie eine hochwertige Pufferauflage für Ihre Rakel verwenden. Ideal ist eine Pufferauflage aus Stoff, da Sie diese mit Flüssigkeit benetzen können. Denken Sie daran, Ihre Rakel während der Arbeit flach zu halten.
Diese Eigenschaften sind nahezu identisch mit denen einer normalen matten Folie. Der Unterschied bei Matte Metallic besteht jedoch darin, dass metallische Partikel in einer bestimmten Richtung in die Folie eingebracht sind. Das bedeutet, dass Sie die Folie auf Ihrem Fahrzeug immer in derselben Richtung anbringen müssen. Wenn Sie sie aus unterschiedlichen Richtungen montieren, verändert sich der Flop-Effekt und die einzelnen Fahrzeugbereiche reflektieren unterschiedlich.
Bei der Nachpflege sollten Sie beachten, dass Matte Metallic nur die halbe Garantiezeit einer Standard-Mattfolie hat. Das liegt daran, dass die metallischen Partikel das Sonnenlicht direkt in die Folie reflektieren, wodurch sie deutlich schneller stumpf und grau wird als eine normale matte Folie. Aufgrund dieser Eigenschaft sollten Sie der Nachpflege besondere Aufmerksamkeit widmen, mehr als bei einer Standardfolie.
Was Sie über Matt-Metallic-Folie wissen müssen
Mady Callen |