Fahrzeugfolierung. Verwenden Sie Trägerpapier als Stoßstangenschutzstange

Vehicle wrapping. Use Backing Paper as Bumper Pole

Aron Goa |

Oft überlegen Geschäftsinhaber, wie sie möglichst viele Kosten sparen können. Deshalb muss ein einzelner Folierer manchmal einen großen Bereich wie eine Stoßstange folieren. Oder es ist einfach keine zusätzliche helfende Hand verfügbar und ein Monteur muss die Arbeit allein erledigen. Kein Problem! In diesem Artikel stellen wir einen Trick vor, bei dem wir das Trägerpapier des Materials verwenden, um beim Folieren der Stoßstange eine Stoßstangenstütze zu erstellen. Das ist besonders für die Fahrzeugfolierung allein eine hervorragende Methode.

Bevor wir mit der eigentlichen Fahrzeugfolierung beginnen, nehmen wir das Stoßstangenstück und rollen es auf unserem Arbeitstisch auf. Wir sollten es möglichst fest aufrollen, denn das ist für diese Technik äußerst wichtig. Sobald alles vorbereitet ist, können wir zum Fahrzeug gehen.

Anstatt jedoch wie üblicherweise in der Mitte der Stoßstange zu beginnen und zu den Seiten hin zu arbeiten – also auf die recht standardmäßige Weise –, lösen wir hier ein Stück des Trägerpapiers und beginnen an der Kotflügelseite der Stoßstange. Während wir das Material abrollen, sollte die durch das Trägerpapier gebildete Rolle möglichst fest bleiben, damit sie hier als Stoßstangenstütze dienen kann.

Nachdem die Stütze eingerichtet ist, arbeiten wir zwar weiterhin von der Mitte zu den Seiten, beginnen bei dieser aufgerollten Folierung jedoch an einer Seite und arbeiten dann direkt zur anderen Seite weiter. Als Nächstes können wir die Heißluftpistole vorbereiten.

Wir stehen auf der anderen Seite und halten das Material hoch. Wir fixieren die Ecke, indem wir zuerst am schwierigsten Bereich der Stoßstange beginnen. Auf diese Weise können wir das Material mit Wärme entspannen. Halten Sie die Folie einfach hoch und bilden Sie eine Dreiecksform. Jetzt erkennen wir die Winkel der Falten im Material, die zur Mitte hin verlaufen. Deshalb verwenden wir Wärme, um es zu entspannen.

Die „Stoßstangenstütze“ fungiert in diesem Moment wie eine zusätzliche Hand und hilft uns dabei, das Material auszubreiten, nachdem die wichtigste Ecke an der Seite bereits fixiert und gesetzt wurde. Jetzt können wir uns auf die Seite konzentrieren. Priorität hat in diesem Moment, das Material zu entspannen, dessen Falten direkt zur Mitte zeigen. Während eine Hand Wärme aufbringt und die andere die aufgerollte Rolle hält, sehen wir, wie die Falten praktisch nach außen gehalten werden.

Sobald das Material entspannt ist, ziehen Sie die Folie nach unten bis zum unteren Bereich und ziehen Sie sie dann von der anderen Seite nach oben bis zum oberen Bereich. Dadurch verteilt sich die Spannung in der Mitte.

Dank dieser Stütze haben wir nicht zu viel überschüssiges Material, das viel Schmutz vom Boden aufnehmen würde. So bleibt die Oberfläche sauber. Das ist ein sehr systematischer Arbeitsablauf. Ein weiterer Tipp: Stellen Sie das Fahrzeug auf eine erhöhte Plattform. So haben Sie zusätzlichen Platz, um das Material zu entspannen.

Zu diesem Zeitpunkt lassen wir das Trägerpapier weiterhin dran und schneiden es nicht ab. Es verläuft einfach hinter dem Material entlang und zur Seite weg. Es gibt noch Falten, die zur Mitte zeigen. Doch die Stütze ist hier äußerst hilfreich. Wenn ein weiterer Monteur vorhanden wäre, würde er die Seite halten und Spannung in Dreiecksform erzeugen. Mit der Rolle kann ein einzelner Monteur die Arbeit problemlos erledigen. So müssen Sie niemanden zusätzlich einstellen und sparen sowohl Geld als auch Zeit.

Wenn alles fertig ist, vergessen Sie nicht, das Material auch an den Kanten zu entspannen. Dabei kommt die Logik des kalten Vordehnens zum Einsatz: Da wir die Kanten gedehnt haben, müssen wir zum Ansatz zurückgehen und sie dort entspannen.

Generell haben wir bei dieser Technik immer eine stangenförmige Rolle, um das Material sehr fest aufzurollen. Die Verwendung des Trägerpapiers ist jedoch die bequemste Methode. Mit dieser Rolle können wir auf der Hauptfläche eine 100 % glasähnliche Oberfläche erzielen. Die Technik ist daher nicht nur schnell und unkompliziert, sondern auch hervorragend geeignet.

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